Kölner Kantorei

Die Kölner Kantorei zählt zu den führenden Kammerchören Deutschlands. Seit vier Jahrzehnten begeistert sie Publikum und Kritik mit ihrem viel gerühmten Ensembleklang und innovativen Programmkonzeptionen. Ihr Repertoire umfasst vielfältige anspruchsvolle a-cappella-Literatur, vornehmlich der Romantik und des 20./21. Jahrhunderts, sowie größere Chorwerke vom Barock bis in die Gegenwart. Zum Markenzeichen wurden inhaltlich verknüpfte Programme wie "Das Buch der Psalmen", "Lux Aeterna – das Himmlische in der Musik des 20. Jahrhunderts", "Mit Menschen- und mit Engelszungen" oder "Du höchstes Licht" dem Jubiläums-Programm anlässlich des 40-jährigen Bestehens. 2013 folgte die Kölner Kantorei einer Einladung zur "Nacht der Kirchen" in Erfurt. In der Augustiner- und Predigerkirche zu Erfurt gab sie ein "Doppelkonzert" mit dem Programm "Von 55 Engeln behütet". Zuletzt – im Frühjahr 2014 sang der Chor ein Passions-Programm mit dem Titel "Mysterium Crucis".
Die Kölner Kantorei nahm mehrfach erfolgreich an internationalen Chorwettbewerben teil. Über 600 Konzerte und Gastspiele führten den preisgekrönten Chor in die verschiedenen Regionen Deutschlands, in etliche europäische Länder, nach Russland, Israel und in die USA. Er ist regelmäßig in der Kölner Philharmonie zu hören, so 2004, 2006 und 2009 mit Aufführungen von Bachs "Johannespassion", Mozarts Requiem und c-Moll-Messe in historischer Aufführungspraxis sowie Händels "Messias" in der Instrumentierung von W.A. Mozart; zuletzt mit einem "Abend für das Deutsche Volkslied" gemeinsam mit dem Calmus-Ensemble, Leipzig. Umfangreiche Schallplatten, CD- und Rundfunkproduktionen dokumentieren die Arbeit des Chores. Große Aufmerksamkeit findet derzeit die beim Carus-Verlag erschienene CD "Lore-Ley" mit Deutschen Volksliedern in modernen Arrangements.

Volker Hempfling
Volker Hempfling studierte Kirchenmusik, Orchesterleitung, Orgel und Gesang in Herford und Köln. 1968 rief er die Kölner Kantorei ins Leben. Von 1972 bis 1985 war er Domorganist und Kantor am Altenberger Dom und wirkte dort ferner von 1985 bis 1997 als Kirchenmusikdirektor und Leiter der Domkantorei. Von 1983 bis 1994 leitete er außerdem den Gürzenich-Chor Köln. 1985 wurde Volker Hempfling als Professor für Chorleitung an die Musikhochschule des Saarlandes berufen, 1993 in gleiche Position an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Hier leitete er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 auch die Abt. Evangelische Kirchenmusik und den Kammerchor der Hochschule. Konzertreisen mit seinen Chören führten ihn in zahlreiche europäische Länder sowie nach Russland, Israel und in die USA. Neben seiner intensiven Chorarbeit ist er ein international gefragter Gastdirigent (u.a. beim Welt-Jugend-Kammerchor) und Dozent (Leitung des internationalen Chorleitungskurses beim AMJ und des Internationalen Chorleiter-Seminars im Anschluss an den Internationalen Kammerchorwettbewerb in Marktoberdorf) und wirkt regelmäßig als Juror bei bedeutenden Chorwettbewerben mit. Das von ihm herausgegebene Chorbuch „Lore-Ley“ beim Carus-Verlag hat sich als erste Edition eines deutschen Volksliederbuches für gemischte Chöre in kurzer Zeit als „Klassiker“ etabliert und ist 2009 auch als Frauenchorbuch erschienen. 2014 verabschiedet sich Volker Hempfling als Chorleiter der Kölner Kantorei.

http://www.koelner-kantorei.de/


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