Cross | 26.9.2015 | 20.00 Uhr

Die Büchse der Pandora
Stummfilm & Orgel

Matthias Haarmann (Orgel)

Orgeldisposition

Samstag, 26.9.2015, Beginn: 20.00 Uhr

Black Box
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf

Eintritt: € 8 (nur Abendkasse oder Reservierung an der Kinokasse)

In Kooperation mit dem "Filmmuseum Düsseldorf" präsentiert das „ido-festival“ den Stummfilm "Die Büchse der Pandora" aus dem Jahr 1929 von G. W. Pabst in der restaurierten Fassung mit originalen deutschen Untertiteln. Dem Film liegt die zweiteilige Lulu-Tragödie (1894/1902) von Frank Wedekind zu Grunde. Wedekind erzählt dort die Geschichte um "das wahre Tier, das wilde, schöne Tier". Gemeint ist eine junge, unreflektierte und im Grunde unschuldige Frau, die triebhaft an ihrer eigenen Natur zugrunde geht und dabei ihr Umfeld mit ins Verderben stürzt.
Dr. Peter Schön ist ein wohlhabender, einflussreicher Zeitungsherausgeber, der dem erotischen Bann des Showgils Lulu erliegt. Eine Hochzeit kommt für ihn jedoch aus gesellschaftlichen Gründen nicht in Frage und er macht sie zu seiner Geliebten. Ein Skandal zwingt ihn letztendlich doch zur Eheschließung, wobei Schön noch in der Hochzeitsnacht ein Handgemenge mit seiner jungen Frau initiiert, in dessen Verlauf sich ein Schuss löst. Schön stirbt und Lulu wird verhaftet. Schöns Sohn Alwa und die Gräfin Geschwitz, die ihr ebenfalls verfallen sind, befreien Lulu während des Prozesses und fliehen mit ihr und ihrem proletarischen 'Mentor' Schigolch ins Ausland. Auf der Flucht geht das Geld langsam zur Neige, und Lulu muss sich schließlich in London als Prostituierte verdingen. Dort treibt gerade Jack the Ripper sein Unwesen – eine fatale Begegnung...
G. W. Pabst gilt als Regisseur der sog. "Neuen Sachlichkeit". Mit diesem Film verfestigte er seinen Ruf als scharfsinniger Psychologe und als Meister des Bildes und der Montage.
Die Musik zum Stummfilm improvisiert Matthias Haarmann. Dabei orientiert er sich an den filmdramaturgischen Charakteristika der Stummfilmzeit, die sich mit der Welte-Kinoorgel des Filmmuseums authentisch umsetzen lassen.

Regie:
Georg Wilhelm Pabst (1929)

Drehbuch:
Ladislaus Vajda

Kamera: Günther Krampf
Darsteller:
Louise Brooks, Fritz Kortner, Franz Lederer, Alice Roberts, Carl Goetz u.a.

Länge:
ca. 141 Minuten



Matthias Haarmann (Orgel, Klavier)
Sa 26.9., 20.00 Uhr, Black Box, Schulstraße 4 (Altstadt)
CROSS
, Eintritt: € 8
(nur Abendkasse oder Reservierung an der Kinokasse)

Anreise: Linien 703 / 706 / 713 / 715 / U74 / U75 / U77 / U78 / U79,
Haltestelle "Heinrich-Heine-Allee"
Mit dem Auto: Parkhaus Rheinufer, Einfahrt über den Rheinufertunnel

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40233 Düsseldorf

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