Prof. Torsten Laux

Torsten Laux erhielt ersten Orgelunterricht bei Kantor Otfried Miller in Bensheim/Bergstraße und studierte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung (Orgelliteraturspiel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch, Improvisation bei Prof. Reinhardt Menger und KMD Gerd Wachowski, Tonsatz und Komposition bei Heinz-Werner Zimmermann) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. Edgar Krapp) bis zum Konzertexamen. Es folgten weitere Studien bei Prof. Daniel Roth (Paris) und Prof. Bernhard Haas (Stuttgart) an der Musikhochschule Saarbrücken. Torsten Laux ist Preisträger renommierter internationaler Orgelwettbewerbe (Johann-Pachelbel-Preis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, Georg-Böhm-Orgelwettbewerb in Lüneburg, Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg/Sachsen, Internationaler Wettbewerb "Orgelland Thüringen", August-Gottfried-Ritter-Wettbewerb der Landeshauptstadt Magdeburg, Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden, Internationaler Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark, Jan-Pieterszoon-Sweelinck-Wettbewerb in Danzig/Gdansk u.a.). In Biarritz (Frankreich) gewann er alle drei Preise im Fach Improvisation ("Prix André Marchal", Sonderpreis und Publikumspreis). Von 1995 bis 1999 war Torsten Laux Kantor und Organist der Ev. Dankeskirche Bad Nauheim, seit 1993 ist er außerdem Dozent für Orgelimprovisation und Orgelliteraturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth. Seit Sommersemester 1999 ist er Professor für Orgel (Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Torsten Laux hat zahlreiche Aufnahmen für Compact Discs (César Franck: Orgelwerke, Franz Liszt: Die drei großen Orgelwerke, "Wie schön leuchtet der Morgenstern", Improvisationen u.a.), für Rundfunkanstalten (Hessischer Rundfunk, Südwest-
funk, Mitteldeutscher Rundfunk, Belgischer Rundfunk, Ungarischer Rundfunk, Radio France) und für das Fernsehen (hr, MDR, Arte, France TV 1, Rumänisches Fernsehen und Eurovision) eingespielt. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Däne-
mark, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn, Rumänien, USA und China. Im In- und Ausland gibt er Orgelkurse für Improvisation und Interpretation und ist außerdem als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben gefragt. Gemeinsam mit Herbert H. Ludwig und Andreas Petersen gründete Torsten Laux 2006 das jährlich im Herbst stattfindende Internationale Düsseldorfer Orgelfestival und ist seitdem Künstlerischer Leiter des Festivals. Im 4. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestival wurden einige Stücke von Torsten Laux gespielt (Uraufführung des "Magnificat" für Big Band und Orgel, Uraufführung der "Fünf Psalmen" für Klavier und Orgel, Uraufführung "Schalom" in der Version für Trompete und Orgel, außerdem "12 Psalmen" für Perkussion und Orgel). In der "Langen Nacht der Neuen Musik" am 28. Mai 2010 wurden seine "Meditation" für Querflöte und Klavier uraufgeführt, außerdem wurde sein "Naomi, Ruth und Boas auf der Tenne in Bethlehem" für Gesangsterzett (zwei Sopran, Bariton) und Klavier gesungen und gespielt (komponiert für "Jugend musiziert" 2010, UA im Regionalwettbewerb Bonn, weitere Aufführungen im Landeswettbewerb NRW und im Bundeswettbewerb in Lübeck). 2011 folgten und folgen weitere Uraufführungen seiner neuesten Werke: "Vater unser" für Sopran und Orchester (am 27. März in Bonn) u. v. a. m. 2011 hat Torsten Laux im 23. Siegburger Kompositionswettbewerb einen 1. Preis gewonnen.

http://www.torsten-laux.de/


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