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Uraufführung und Preisverleihung 2008


2. Orgel-Kompositionswettbewerb
Thema: "Orgel & Alt-Saxophon"
Uraufführung & Preisverleihung
am 14. Oktober 2008 um 20.00 Uhr
in der Kirche St. Franziskus-Xaverius, Düsseldorf-Mörsenbroich

Das 3. Internationale Düsseldorfer Orgelfestival hat in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Orgel-Kompositionswettbewerb ausgeschrieben.
Gesucht waren neu komponierte Werke für "Orgel & Alt-Saxophon", die zusammen mit den Preisträgern des Wettbewerbs 2007 das erste “Düsseldorfer Orgelbuch” begründen sollen.
42 Werke aus dem In- und Ausland wurden eingereicht und von einer Jury aus 15 Komponisten, Organisten sowie Experten aus Presse und Verlagen begutachtet.

Die Mitglieder der Jury sind:
Wolfram Adolph (beratend), Claus Dillmann, Christian Ekowski, Wolfram Goertz, Michael Grüber, KMD Prof. Dr. Gustav-Adolf Krieg, Norbert Laufer, Prof. Torsten Laux (Vors.), Herbert H. Ludwig (stellv. Vors.),
Prof. Hans-Dieter Möller, Stefan Palm, Andreas Petersen,
Prof. Hans-Peter Reutter, Romano Schubert, Prof. Stefan Schmidt,
Uwe Steinmetz.

Die Preisträger:

1. Preis:
- Professor Günter Berger, Dötlingen
"Echos et couleurs"
2. Preis:
- Sebastian Bartmann, Stuttgart
“KOAN...stille laute...”
3. Preis:
- Dr. Manfred Stahnke, Hamburg
“Schrei aus der Tiefe der Hinterhöfe”
Förderpreis für Jungkomponisten (unter 25 Jahre):
- Johannes X. Schachtner, München
“Mezz’Agosto - Rhapsodie für Saxophon & Orgel”
zusätzliche Uraufführung der Komposition "Moiré"
- Tobias Drewelius aus Hilden (Jungkomponist unter 25 Jahre)

Professor Günter Berger (* 1929)

1955-1976 Kantor in St. Marien, Delmenhorst
1956 Lehrauftrag an der PH Vechta
seit 1974 Dozent / Professor an der Hochschule für Künste in Bremen, emeritiert
Zahlreiche Preisverleihungen:
1. Ungeteilter Kompositionspreis in Neuss für Johannes-Passion (1991), Hamelner Jugendmusikschulpreis (1993), erster internationaler Kompositionspreis in Fulda (1994), 1. Kompositionspreis für "Missa pro pace" der Hochschule für ev. Kirchenmusik in Esslingen anl. des 50-jährigen Jubiläums (1995), 3. Kompositionspreis der Ev. Landeskirche Baden (1996), 1. Kompositionspreis mit Sonderpreis für Chorkomposition "Westfälischen Frieden" in Osnabrück (1998), 2. Preis im Erzbistum Paderborn für ein Meßproprium (1999), Andreas-Gryphius-Preis (1999), 3. Preis der westfälischen Landeskirchenmusiktage (1999), Slatkonia-Preis Wien (2000), Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich (2001), Georg-Muffat-Kompositionspreis von Passau und Salzburg (auch als Publikumspreis, für "Moment musicaux", 2003), in Anerkennung künstlerischer Verdienste "Landschaftsmedaille der Oldenburgischen Landschaft" (2003)

Sebastian Bartmann (* 1979 in Essen)

Seine musikalische Ausbildung war immer sehr vielseitig. Bereits sein erster Lehrer, Hartwig Diehl (Arnsberg), förderte ihn gleichermaßen auf den Gebieten Klavier, Orgel und Improvisation. Bis zum Beginn seines Studiums wurde er außerdem von Siegbert Rampe (Gummersbach) betreut. Schon früh machte er kompositorische Erfahrungen und schrieb zu seiner Schulzeit die Bühnenmusiken für den Literaturkreis seines Gymnasiums. Dabei entdeckte er für sich die Welt der elektronischen Klangerzeuger, in der er sich bis heute immer wieder verwirklicht. Mittlerweile wurde er als Komponist international ausgezeichnet (IBLA-Foundation) und hat eigene Werke schon in mehreren Ländern Europas aufgeführt. In Stuttgart studierte er zunächst Kirchenmusik (Orgel bei Ludger Lohmann, Improvisation bei Willibald Bezler), anschließend Klavier (André Marchand) und Klavierduo (Hans-Peter Stenzl). Zurzeit befindet er sich im Klavierstudium bei Konrad Elser in Lübeck.
Zahlreiche Auszeichnungen und Preise:
erster Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" im Fach ORgel (1997), Förderpreis des Rotary Club Arnsberg (1998), Preisträger beim Bayreuther Klavierwettbewerb einschl. des Sonderpreises für beste Werkinterpretation des 20. Jahrhunderts (2002), Preisträger zusammen mit Barbara Rieder im Duo beim Internationalen Klavierduowettbewerb Palma d’oro in Italien (einschl. Sonderpreis für zeitgenössische Musik), erster Preisträger beim Regensburger Klavierwettbewerb (2004), Preisträger mit Duopartnerin beim Internationalen Klavierduowettbewerb Bialystok (Polen, 2005), Stuttgarter Preis für Klavierpädagogik von der Stuttgarter Musikhochschule (2005), Stipendium des Deutschen Musikrates und Aufnahme in die Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler" mit Duopartnerin beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn in der Kategorie Klavierduo (2006), Bruno-Frey-Preis (2006), 1. Preis, "Grieg-Preis" und Preis für zeitgenössische norwegische Musik beim Internationalen Grieg-Wettbewerb in Oslo zusammen mit Duopartnerin (2007), Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes, der Yehudin-Menhuin-Stiftung "Live music now" und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Dr. Manfred Stahnke ( * 1951)

Manfred Stahnke, 1951 in Kiel geboren. Frühes Interesse für Malerei, Stimmungssysteme und Improvisation.
Studierte ab 1966 in Lübeck, Freiburg, Hamburg und den USA Komposition und Musikwissenschaft.
Hauptlehrer György Ligeti.
Werke: 3 Streichquartette / 3 Kammeropern, u.a. “Orpheus Kristall” Münchener Biennale 2002 / 3 Orchesterwerke, darunter “trace des sorciers” Donaueschingen 1997 / 2 Konzerte: “Saxophonsinfonie” 2003 und “Violinsinfonie” 2006

Johannes X. Schachtner (*1985)

Johannes X. Schachtner studiert seit 2004 an der Hochschule für Musik und Theater München (Unterricht u.a. bei Prof. Hans-Jürgen von Bose und Rudi Spring)
seit 2006 besucht er die Dirigierklasse Prof. Bruno Weil und die Kompositionsklasse Prof. Jan Müller-Wieland (Diplom 2008)
Als Dirigent arbeitet er mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern, der Taschenphilharmonie sowie verschiedenen Ensembles der Hochschule zusammen, mit denen er auch zahlreiche Uraufführungen realisierte.
2007 gab er sein Operndebüt mit "Il turco in Italia" von G. Rossini in der Pasinger Fabrik und erhielt eine Einladung zum A*Devantgarde-Festival.
Im Herbst 2008 leitet er am Stadttheater Kaufbeuren die Uraufführungsproduktion einer Kinderoper von Marco Hertenstein und betreut als Studienleiter eine Hochschulproduktion mit den "Aventures" und "Nouvelle Aventures" von G. Ligeti sowie eine Uraufführung von Jan Müller-Wieland.
Seine Werke wurden von international renommierten Künstlern wie Silke Avenhaus, Julia Fischer, Shunské Sato, Peter Schöne oder dem Dirigenten Michael Sanderling aufgeführt.
Aufträge kamen u.a. von den Klangwerktagen Hamburg, den Bad Reichenhaller Philharmonikern, dem Siemens Art Program und der Bayerischen Staatsoper anl. der Opernfestspiele 2007.

Tobias Drewelius (*1989 in Hilden)

1994-2003 Klavierunterricht an der Musikschule Hilden bei Jutta Stober
1997-2000 Geigenunterricht an der Musikschule Meerbusch bei Adelheid Glüer
ab 1999 mehrmals Teilnahme am Regional-, Landes- und Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in den Kategorien: Klavier solo, Klavierbegleitung, Duo Klaveir und ein Blasinstrument, Duo Klavier und ein Streichinstrument; 1. Preise auf Regional- und Landesebene
ab 2000 Mitglied im Orchester des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Hilden und im Orchester der Ev. Schulen im Rheinland ("DA CAPO"), seit 2003 Konzertmeister, seit 2004 Cembalo, Klavier und Orgel
2000-2008 Geigenunterricht bei Marta Kiss, Solingen
2001-2008 Klarinettenunterricht an der Musikschule Hilden bei Thomas Volkenstein
ab 2003 Orgelvertretungen in Schul- und Sonntagsgottesdiensten, regelmäßige Konzerte mit Geige, Klavier und Orgel, insbesondere kammermusikalisch und mit Chor/Orchester
2003-2005 Klavierunterricht bei Prof. Barbara Szczepanska, Düsseldorf
2005-2008 nach bestandener Aufnahmeprüfung Jungstudium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf im Fach "Künstlerische Instrumentalausbildung: Klavier" bei Yumiko Maruyama
ab 2006 Feste Anstellung als Organist in der Ev. Kirchengemeinde Erkrath-Hochdahl, weiterhin kirchenmusikalische Vertretungen in den ev. und kath. Kirchengemeinden Hilden und Solingen
5/2008 Abitur am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Hilden
ab 10/2008 nach bestandener Aufnahmeprüfung Kompositionsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (Künstlerisches Hauptfach: Klavier, künstlerisches Nebenfach: Violine) bei Prof. Manfred Trojahn