Die nächsten fünf Termine
Freitag, 1. Oktober 2010:
18:00 Uhr:
Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst
Sonnabend, 2. Oktober 2010:
19:30 Uhr:
"Hammond meets Churchorgan" - Eröffnungskonzert 2010
Sonntag, 3. Oktober 2010:
16:30 Uhr:
Die Sonntagsorgel in St. Andreas
19:00 Uhr:
organ goes italy I
Montag, 4. Oktober 2010:
10:00 Uhr:
organkids
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Veranstaltungen mit
Ricardo Marinello
Ricardo Marinello
Schon allein der Name ist Musik, und seine Stimme noch viel mehr: Ricardo Marinello ist ein Supertalent. Er ist DAS Supertalent. Ricardo gewann mit über 40 % aller Stimmen das Finale der gleichnamigen RTL Show – die Herzen der Jurymitglieder Ruth Moschner, André Sarrasani und Dieter Bohlen hatte er zu diesem Zeitpunkt sowieso schon längst erobert. Nun also noch ein Casting-Gewinner? Ja, aber Ricardo ist anders. Seine Ambitionen sind anders, seine Stimme ist anders, sein Werdegang ist anders. Aber schön der Reihe nach.
Am 28. November 1988 kommt Ricardo in Düsseldorf zur Welt. Er ist das einzige Kind seiner Eltern, einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters. In Düsseldorf lebt die Familie übrigens noch heute. Besonders musikalisch sind die Eltern nicht, jedenfalls nicht überdurchschnittlich. Aber seine Tante, die fällt dem Jungen sehr früh auf, weil sie eine besonders schöne Stimme hat. Mit ihr fängt er an zu singen. Und irgendwann hört er Geschichten von seinem Ur-Uropa. Er war ein sehr begabter Tenor, so sagt man Ricardo. Das interessiert ihn. Mit acht Jahren hat Ricardo schon Ahnung von klassischer Musik. So viel, dass er seine Vorbilder schon ausgemacht hat: Luciano Pavarotti („Mein ein und alles! Die beste Technik, die schönste Klangfarbe und außerdem 40 Jahre erfolgreiche Arbeit.“) und Andrea Bocelli. Dessen Hit „Time To Say Goodbye“ kriegt Ricardo auf CD von seiner Mutter geschenkt – der Anfang von allem! Ricardo ist fasziniert von der Stimmkraft und dem emotionalen Ausdruck der beiden Giganten. Von jetzt an ist es klar: kein Pop, kein Rock, kein Rap – Ricardo bleibt bei der Klassik. Sein Herz schlägt für die Oper, für Werke von Verdi und Puccini, für neapolitanische Volkslieder und für die größten Stimmen der Welt.
Heute, zehn Jahre später, ist diese Erkenntnis fürs deutsche Publikum ein unfassbarer Glücksfall. Im Juli 2007 erzählt ein guter Freund Ricardo von einer neuen Castingshow bei RTL und dass er sich bewerben möchte. Er fragt, ob Ricardo nicht auch Lust hätte mitzumachen. Per Online-Formular meldet sich der damals 18-jährige an, wird eingeladen und besteht die interne Vorauswahl. Dann kommt der August: Ricardo Marinello reist mit seiner Oma zur ersten Show und singt „Por Ti Sere“, die spanische Version des Westlife-Hits „You Raise Me Up“. Die Reaktion der Jury ist einstimmig: Es war nicht nur technisch einwandfrei und von ungeheurem Ausdruck – das, was Ricardo da geboten hat, hat berührt! Keine überflüssige Geste, keine überdrehte Mimik: Nur dieser junge Tenor, seine Stimme und seine Interpretation. Ruhig, ohne äußere Zeichen von Aufregung, stattdessen ganz bei sich und seiner Musik.
Quelle: www.ricardomarinello.de
Foto: Michael Malfer