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Jörg-Steffen Wickleder

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Jörg-Steffen Wickleder

Jörg-Steffen Wickleder wurde 1960 in Halle an der Saale geboren.

Er wuchs in Schmon bei Querfurt auf und besuchte neben der Polytechnischen Oberschule parallel ab 1967 die Städtische Musikschule in Querfurt.
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er in einem Konzert im Alter von 10 Jahren, anlässlich des 10. Jubiläums der Musikschule.

Mit 12 Jahren übernahm er sonntags den ehrenamtlichen Organistendienst in drei Gemeinden seiner Heimat.

Von 1973-1975 war er Schüler der Spezialschule für Musik in Halle an der Saale mit dem Hauptfach Klavier. Nach diesem kurzen Intermezzo beendete er seine Schulzeit in Querfurt und wurde in den letzten Schuljahren vom Kantor der Ev. Stadtkirche Querfurt, Manfred Rath, auf das Kirchenmusikstudium vorbereitet.

Vorangegangen waren zwei Seminare für nebenamtliche Organisten bei Hans Heinrich Albrecht + in Dresden-Trachau (1973) und bei Eberhard Ludwig in Leipzig-Anger-Crottendorf (1974).

Das Studium der Kirchenmusik an der Ev. Kirchenmusikschule (heute Ev. Hochschule für Kirchenmusik) seiner Geburtsstadt (1977-1980) schloss er mit dem B-Examen ab. Seine Lehrer waren u.a. Prof. Hans-Günter Wauer und Prof. Johannes Schäfer + (Orgel).

Von 1982-1987 folgte ein Studium an der Musikhochschule "Franz Liszt" in Weimar in der Fachrichtung Korrepetition. Während seiner Weimarer Studienzeit war er auch Mitglied im Kammerchor der Hochschule unter der Leitung von Prof. Gert Frischmuth. Als Chormitgied unternahm er Konzertreisen nach Ungarn (1984) und Russland (1985). Im Studio des Rundfunk-Jugendchores in Wernigerode konnte er 1985 als Chorsänger mittels Schallplattenaufnahme (Liebeslieder) seine Stimme verewigen.

Noch im selben Jahr heiratete er seine Kommilitonin Petra Stoltenberg und im Jahr darauf wurde in Weimar seine Tochter Maria Sophie geboren.

Nach einem damals üblichen Leistungsvergleich und einem folgenden Absolventen-Probespiel vor der DTO (Direktion für Theater und Orchester) in der Leipziger Musikhochschule "Felix Mendelssohn-Bartholdy" trat er 1987 sein erstes Engagement als Solorepetitor am Theater der Stadt Cottbus, dem heutigen Brandenburgischen Staatstheater, an.
Hier studierte er neben Operetten und Musicals in der Hauptsache zahlreiche Opern des klassischen Repertoires mit Solosängern und dem Opernchor ein. Zuletzt arbeitete er mit GMD Prof. Robert Hanell (+) an der Aufführung vom "Bajazzo" von Leoncavallo und "Cavaleria rusticana" von Mascagni. Höhepunkt seiner Cottbuser musikalischen Assistenz war die Miteinstudierung von Wagners "Tristan und Isolde" und Mozarts "Don Giovanni".
In Cottbus kam 1988 sein Sohn Johannes Georg und 1991 seine zweite Tochter Anne Magdalena zur Welt.
Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit am Theater übernahm er den Kantorendienst an der Graf-von-Zinzendorf-Gemeinde in Cottbus-Schmellwitz zunächst ehrenamtlich, nach Beendigung seines Engagements am Theater hauptberuflich.

Seit 1994 ist er als hauptamtlicher Kantor und Organist der Ev. Kirchengemeinde Düsseldorf-Urdenbach angestellt. Ein herausragendes Beispiel seiner vielseitigen Arbeit war die musikalische Gestaltung des Rundfunk-Gottesdienstes am Karfreitag 2002 durch den WDR.

Drei Jahre lang leitete er von 2000 an den Werks-Chor des RWE in Düsseldorf-Reisholz.

Orgel-Studienreisen führten ihn nach England, Italien, Paris und Mallorca.
Er nahm an Meisterkursen bei Christoph Schöner und Prof. Torsten Laux teil.

Eine besonders kollegiale Zusammenarbeit wie freundschaftliche Verbundenheit pflegt er zu dem Komponisten und ehemaligen Kantor der Düsseldorfer Neanderkirche Prof. Oskar Gottlieb Blarr.

Fortbildungen unternahm er u.a. bei Prof. Johannes Geffert, Prof. Dr. Gustav Adolf Krieg, Prof. Torsten Laux, P rof. Hans Dieter Möller, Prof. Wolfgang Stockmeier, Prof. Dr. Martin Weyer, Prof. Jean-Claude Zehnder.

Konzerte gab er als Organist und Continuospieler bisher nur in Deutschland und 2008 auf Einladung des Salzburger Domorganisten, Prof. Dr. Heribert Metzger, im Salzburger Dom.