Die nächsten fünf Termine
Freitag, 1. Oktober 2010:
18:00 Uhr:
Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst
Sonnabend, 2. Oktober 2010:
19:30 Uhr:
"Hammond meets Churchorgan" - Eröffnungskonzert 2010
Sonntag, 3. Oktober 2010:
16:30 Uhr:
Die Sonntagsorgel in St. Andreas
19:00 Uhr:
organ goes italy I
Montag, 4. Oktober 2010:
10:00 Uhr:
organkids
alle Termine auf einen Blick
Felix Hell
Felix Hell wurde am 14. September 1985 in Frankenthal/Pfalz geboren.
Seine erste Klavierstunde absolvierte er im Januar 1993, nachdem er kurz zuvor das C-Dur Praeludium aus dem 1. Band des Wohltemperierten Klaviers von J.S.Bach durch Zuhören, Zusehen und Imitieren innerhalb weniger Tage erlernt hatte.
Die erste Orgelstunde folgte im September des geichen Jahres bei der katholischen C-Kirchenmusikerin Sabrina Faber. Bereits ein halbes Jahr später nahm Felix Hell am Wettbewerb "Jugend musiziert" teil und erzielte in der Wertung Klavier solo auf Anhieb einen Zweiten, und in der Wertung Orgel solo einen Ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, wo ihm im März 1994 ebenfalls ein Erster Preis zugesprochen wurde.
Danach uebernahm Eckart Mayer, A-Kirchenmusiker und Bezirkskantor in Frankenthal, den Orgelunterricht. Achtjährig gestaltete Felix Hell zu Ostern 1994 seinen ersten Gottesdienst, ein katholisches Osterhochamt in Dirmstein/Pfalz, an der Orgel. Im Dezember 1995, gerade 10-jährig, legte er vor dem Amt für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche der Pfalz die Kirchenmusiker D-Prüfung ab.
Seine Anfangserfolge bei "Jugend musiziert" setzte Felix Hell in den Folgejahren fort und konnte wiederholt Erste Preise in den Regional- und Landeswettbewerben erzielen:
1996 in der Wertung Klavier solo, 1997 in der Wertung Orgel solo und 1999 erneut in der Wertung Klavier solo.
Im April 1997 wurde Felix Hell an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg als Jungstudent zugelassen. Seine Lehrer waren Johannes Matthias Michel (künstlerisches Orgelspiel) und Professor Christiane Michel-Ostertun (Improvisation).
Über seinen regulären Unterricht hinaus erhielt Felix in dieser Phase seiner Ausbildung wertvolle Impulse in Sonder- und Meisterkursen bei den Professoren Martin Lücker, Frankfurt, Oleg Jantschenko, Moskau, Pieter van Dijk, Amsterdam, Wolfgang Rübsam, Chicago, Leo Krämer, Speyer, Franz Lehrndorfer, München, Robert Griffith, Delaware/Ohio.
Seine pianistische Ausbildung erhielt er von Anfang an bei Waltraud und Siegbert Panzer, Hochschule für Musik und Bildende Künste in Mannheim.
Im September 1999 siedelte Felix Hell in die USA über, nachdem er unter Gewährung eines Vollstipendiums an der Juilliard School in New York zugelassen worden war. Er studierte Orgel mit Mathew Lewis und Klavier mit Frank Levy. Im September 2001 setzte Felix Hell sein Studium am Curtis Institut of Music in Philadelphia, ebenfalls mit Vollstipendium, unter Dr. John Weaver und Alan Morrison, fort, und schloss es dort im Mai 2004 mit Konzertexamen und Baccalaureat ab. Meisterkurse mit Prof. Martin Jean, Yale University, und Mm. Marie-Claire Alain, Paris, ergänzten diese Studienphase sinnvoll.
Seit September 2004 studiert Felix Hell in der Virtuosen-klasse des Peabody Institutes der Johns Hopkins Universität, Baltimore.
Meisterkurse mit Prof. Joan Lippincott, Princeton University, und Dame Gillian Weir, London. Abschlüsse: Solisten-Diplom 2007. Master of Musical Arts - 2008.
Schon früh wurde die besondere Eignung und Neigung von Felix zum Konzertieren offenkundig. Seinen ersten öffentlichen Solo Konzertauftritt hatte er im März 1994, gefolgt von seinem ersten grossen Auslandskonzert im August 1994 im Grossen Saal des Staatlichen Konservatoriums in Saratow, Russland. Mittlerweile kann Felix Hell mehr als 550 Solo Konzerte für sich verbuchen. Im In- und Ausland, darunter in Frankreich, Spanien, Italien, Russland, Island, Lettland, Norwegen, Jamaica, Australien, Neuseeland, Singapur, Korea, Kanada und in den USA erspielte er sich Kritiken höchsten Lobes. Allein in den USA gab er mehr als 400 Konzerte in 44 Bundesstaaten. In Deutschland konzertierte er im Ulmer Münster ebenso wie in den Kathedralen zu Magedeburg, Worms, und Hildesheim.
Regelrechte Triumpfe feierte Felix Ende Oktober 1999 in Russland vor vollbesetzten Häusern des Tschaikowskij Konzertsaales in Moskau und in der Philharmonie in St. Petersburg.
Felix Hell ist Mitglied der Gesellschaft der Orgelfreunde, der American Guild of Organists, der Organ Historical Societyund der Organ Music Society of Sydney. Er ist Organ Artist Associate an der St. Peter’s Lutheran Church in Manhattan, New York, und Distinguished Organist-in-Residence mit Lehrauftrag an der Lutherischen Theologischen Hochschule (Lutheran Theological Seminary) in Gettysburg, Pennsylvania, USA.
Felix Hells Discographie umfasst acht CDs. Seine Musik wurde aufgeführt in Rundfunksendern in Deutschland, den USA, den Niederlanden, Australien und von BBC London. Im TV-Medium war Felix Hell zu sehen in den deutschen Sendern ARD, ZDF, SWR, DW, RTL, SAT1, 3SAT sowie in den amerikanischen Sendern ABC und NBC.