Oskar Gottlieb Blarr
1934

geboren am 6. Mai in Bartenstein (Bartoczyce), Ostpreußen
1945

Flucht nach Westdeutschland; mit 12 Jahren erste autodidaktische Kompositionen
1947

Beginn des systematischen Privatunterrichts in Klavier, Orgel, Violine und Tonsatz
1952

Beginn des Studiums der Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule und des Schlagzeugs an der Hochschule für Musik in Hannover, Kompositionsstudien bei Heinrich Spitta, Abschluss zunächst mit C- und B- Prüfung für Kirchenmusik
1958

Abitur am Abendgymnasium in Hannover
1960

Abschluss des Kirchenmusik-Studiums mit dem Staatsexamen (A-Prüfung)
1961

Staatsexamen für Schlagzeug an der Hochschule für Musik Hannover/ Berufung als Kantor und Organist an die Neanderkirche in Düsseldorf/ Dirigierkurs bei Dean Dixon und Herbert von Karajan in Salzburg
1962

Heirat mit Margret Koehler
1964

Meisterklasse für Komposition bei Bernd Alois Zimmermann, Hochschule für Musik, Köln
1967 – 69

Kompositionsstudium bei Krzysztof Penderecki, Folkwang-Hochschule für Musik, Essen
1972 – 74

Kontaktstudium bei Milko Kelemen, Robert-Schumann-Institut Düsseldorf
1974

Verleihung des Titels „Kirchenmusikdirektor“
1974 – 76

Fortsetzung der Kontaktstudien bei Günther Becker, Robert-Schumann-Institut Düsseldorf
1976

Abschlussprüfung (Diplom) für Komposition
1977

Deutscher Schallplattenpreis für „Bartok auf der Orgel“
1981

Verleihung des „Ordre des Palmes Academique“ der französischen Republik
1981/ 82

Studienaufenthalt in Jerusalem (Israel)
1984

Berufung als Dozent für Instrumentation an die Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf
1985

Verleihung des Preises der deutschen Schallplattenkritik für die Einspielung „Orgellandschaft Ostpreußen“
1990

Ernennung zum Honorarprofessor an die Musikhochschule Düsseldorf
1993

Verleihung des Johann-Wenzel-Stamitz-Preises der Künstlergilde Eßlingen
1994

Studienaufenthalt in Rom aufgrund eines Stipendiums des Landes Nordrhein-Westfalen
1997

Aufführungen beim World-Peace-Prayer-Meeting in Osaka/ Japan
1999

Ende der Amtszeit als Kantor und Organist der Neanderkirche in Düsseldorf
Ferner erwähnenswert:

Dirigent bei den Messien-Festen 1968, 1972, 1978 und beim Strawinsky-Fest 1971 in Düsseldorf

Gründer und Leiter der Konzertreihe „3 MAL NEU – Neue Musik in Düsseldorf“ (in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt)

Moderator der „Sommerlichen Orgelkonzerte“

Initiator des Orgel-Festivals „Orgelpunkt Europa“ (1998)
Quelle: www.blarr.info